Laser und Dermatologie in der Veterinärmedizin: Neue Perspektiven von der Therapie bis zur Chirurgie

Von Hautverletzungen bis hin zur Weichteilchirurgie: Im Rahmen des Kongresses ESVD-ECVD 2026 in Lille, bestätigte der Austausch mit den Spezialisten das steigende Interesse an Lasertechnologien in der Dermatologie bei Tieren, sowohl betreffend die Therapie, als auch betreffend die Chirurgie.
Freitag, 25 September, 2026

ASAveterinary nahm am Kongress ESVD-ECVD in Lille teil. Dabei handelt es sich um eines der wichtigsten Treffen in Europa zum Thema Dermatologie bei Tieren mit etwa 1.400 anwesenden Spezialisten.
Im Mittelpunkt standen zwei unterschiedliche und komplementäre Ansätze: Die MLS®-Lasertherapie mit M-VET, die der Photobiomodulation gewidmet ist, und Blazeris®, der neue chirurgische Laser für die Veterinärmedizin, der von ASA entwickelt wurde.

Dermatologie und Photobiomodulation: Das Hautgewebe im Mittelpunkt

Die Haut ist einer der Bereiche, in denen die Photobiomodulation interessante Perspektiven in der Anwendung bietet.
Durch die Interaktion des Lichts mit dem biologischen Gewebe können tatsächlich zelluläre Prozesse moduliert werden, die an der Entzündungsreaktion sowie an der Gewebereparatur beteiligt sind. 

Für Tierärzte machen diese Mechanismen den Einsatz der Lasertherapie als Unterstützung in der Behandlung von Hautverletzungen und bei Wundheilungsprozessen im Rahmen eines multimodalen klinischen Ansatzes besonders interessant.

In einer kürzlich durchgeführten Fallstudie wurde beispielsweise die Anwendung der MLS®-Lasertherapie mit M-VET® als unterstützende Therapie in der Behandlung von Hautverletzungen bei drei unterschiedlichen Vogelspezies beschrieben: ein Wanderfalke, eine Schleiereule und ein Unzertrennlicher. Die Autoren beobachteten nach der Aufnahme der Lasertherapie in das Behandlungsprotokoll eine Verbesserung der Verletzungen sowie eine gute Verträglichkeit der Behandlung. Dies deutet darauf hin, dass die PBM eine vielversprechende ergänzende Strategie zur Wundheilung darstellen könnte, wobei die Autoren gleichzeitig die Notwendigkeit weiterer Studien betonen.

Von der Behandlung zur Chirurgie: Von Fachleuchten ermittelte Bedürfnisse

Der Austausch mit den in Lille anwesenden Dermatologen zeigte einen weiteren Bereich, an dem deutliches Interesse besteht: die Nutzung des Lasers in der dermatologischen Chirurgie.

Der Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Bereichen und Zuständen, in denen Präzision und Kontrolle der chirurgischen Handlungen von besonderer Bedeutung sind. Zu den am häufigsten diskutierten Anwendungsbereichen gehörten Erkrankungen des Gehörgangs sowie Eingriffe an den Extremitäten und Pfoten, einschließlich Verletzungen und interdigitaler Zysten.
In diesen Situationen machen die anatomische Zugänglichkeit, die Notwendigkeit, an begrenzten und empfindlichen Bereichen zu operieren, sowie der Umgang mit dem Gewebe die Entwicklung spezieller Instrumente besonders interessant.

Und genau hier kommt Blazeris®, die neue Technologie von ASA, die insbesondere für chirurgische Eingriffe an Weichteilgewebe in der Veterinärmedizin entwickelt wurde, ins Spiel.

Blazeris®: Wenn der Laser Teil der dermatologischen Chirurgie wird

Mit Blazeris® wird in der veterinärmedizinischen Chirurgie eine Laserquelle mit 445 nm eingeführt, die entwickelt wurde, um eine effektive Wechselwirkung mit den im Gewebe vorhandenen Chromophoren zu erzielen und einen präzisen und kontrollierten chirurgischen Eingriff zu ermöglichen.
Die Möglichkeit, Schnitt und Hämostase zu kombinieren, macht die Technologie besonders interessant für Verfahren, bei denen die Sichtbarkeit des Operationsfeldes und Präzision entscheidende Elemente sind.

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ASAveterinary Team at ESVD-ECVD Lille

Zwei Technologien, zwei Ziele, ein einziger klinischer Anwendungsbereich

Die Erfahrungen in Lille haben vor allem gezeigt, welche unterschiedlichen Anwendungsbereiche der Begriff „Laser in der veterinärmedizinischen Dermatologie“ heute umfasst.
Auf der einen Seite fügt sich die Photobiomodulation mit MLS® mit dem Ziel, die Entzündung sowie die Prozesse der Gewebereparatur zu verändern, in die Therapie ein, auf der anderen Seite wird mit Blazeris® die Laserenergie direkt zu einem Teil der chirurgischen Tätigkeiten. Dafür wird ein Ansatz genutzt, der auf Schnitt, Hämostase und Präzision bei der Ausführung ausgerichtet ist.
Somit handelt es sich nicht um alternative Technologien, sondern um Instrumente mit unterschiedlichen Zwecken, die die Möglichkeiten der Spezialisten in der Veterinärmedizin erweitern.

Entdecken Sie die Lasertechnologien von ASAveterinary, die der veterinärmedizinischen Praxis gewidmet sind.